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Ident. Nr.: 1891,145

ObjID: obj:1652335

Details (Expert)

Datierung
1651 - 1652
Datierung engl.: 1651 - 1652
hiǧra - dt.: 1062
hijra - engl.: 1062
Dynastie: Osmanen
Dynastie - engl.: Ottomans
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Türkei,
Land
Herkunft (Allgemein): Iznik,
Ort
Abmessungen
Höhe: 28 cm
Breite: 34,6 cm
Tiefe: 3,2 cm
Gewicht: 3 kg geschätzt

Objektbeschreibung

Oberer Teil eines Fliesenfeldes mit einer Darstellung des Hauptheiligtums der Stadt Medina, nach Mekka das zweitwichtigste Heiligtum im Islam und ebenfalls Ziel der jährlichen Pilgerfahrt. Unter einem vielpassigen Bogen erscheint in zwei Kartuschen das Glaubensbekenntnis sowie das Datum 1062 H. /1651-2. Darunter sind zwei Minarette der „Prophetenmoschee“ und eine Kuppel zu erkennen, vermutlich des dort befindlichen Grabes des Propheten Muhammad. Dazwischen ist eine Kartusche mit einer dreizeiligen osmanischen Inschrift. Um den Rand umlaufend folgt eine weitere osmanische Inschrift mit den Namenskartuschen von Abu Bakr und Umar in den Ecken; außen schließt ein Flechtband die Darstellung ab.
Fliesen mit den Darstellungen der Hauptheiligtümer in Mekka (I. 6220) und Medina erfreuten sich unter den Osmanen großer Beliebtheit; es gab einzelne Fliesen oder größere, aus mehreren Fliesen zusammengesetzte Paneele.

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.