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Ident. Nr.: I. 936

ObjID: obj:1746864

Details (Expert)

Datierung
13. Jahrhundert
Datierung engl.: 13th century
Dynastie: Rumseldschuken
Dynastie - engl.: Seljuks of Rum
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Türkei,
Land
Herkunft (Allgemein): Konya,
Ort
Abmessungen
Höhe: 10,5 cm
Breite: 9,3 cm
Tiefe: 1,4 cm

Objektbeschreibung

Sechsstrahlige kleine Sternfliese aus Quarzfritte mit Bemalung. Dargestellt ist ein sitzender Lautenspieler in einem blauen und grünen Gewand. Neben ihm erscheinen Rankenstängel mit grünen Blättern und blauen und roten Blüten. Die Zwickel sind mit kleinen roten und grünen Mustern gefüllt. Ein Strahl fehlt.
Das Motiv des Lautenspielers ist ein beliebtes Thema in der höfischen Kunst islamischer Dynastien und auf zahlreichen Kunstwerken zu finden; vgl. I. 1506 oder I. 582.
Die Fliese stammt angeblich aus einem Palast der rumseldschukischen Sultane in Konya (Anatolien).

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.