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Ident. Nr.: I. 2443

ObjID: obj:1861074

Details (Expert)

Datierung
2. Hälfte 13. Jahrhundert
Datierung engl.: 2nd half of the 13th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Syrien,
Land
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Abmessungen
Länge: 4,8 cm
Breite: 7,8 cm
Wandungsstärke: ca. 0,3 cm

Objektbeschreibung

Fragment eines formgeblasenen farblosen Glasgefäßes mit blauer, roter, weißer und gelber Email- und Goldbemalung. Auf der leicht vertikal gerippten Außenseite verlaufen zwei Dekorbänder. Auf dem unteren ist eine Jagdzene vor einem goldenen Rankengrund dargestellt. Das Band darüber ist durch vertikale farbige Striche gegliedert. In den einzelnen Segmenten sind frontal thronende Figuren dargestellt. Diese sind in Gold mit roter Kontur- und Binnenfüllung gemalt, Details sind farbig hervorgehoben. Ober- und unterhalb des Jagdfrieses sind freistehende Enten/Vögel wiedergegeben.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.