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Ident. Nr.: I. 921

ObjID: obj:1909951

Details (Expert)

Datierung
1. Hälfte 14. Jahrhundert
Datierung engl.: 1st half of the 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Ägypten,
Land
Herkunft (Allgemein): Syrien,
Land
Abmessungen
Höhe: 9,7 cm
Durchmesser: 20,5 cm
Gewicht: 763 g

Objektbeschreibung

Getriebenes Becken aus einer Kupferlegierung mit graviertem/ziseliertem Dekor; geschwärzt und ehemals tauschiert. Der Wandungsfries wird durch ein Flechtband bestimmt, das drei mit einer Lotusblüte gefüllte Medaillons bildet. Dazwischen verläuft eine Inschrift auf Spiralranken. Zudem bildet das Flechtband eine Bordüre, die versetzt zu den Lotusblüten des Wandfrieses drei Rosetten und Wellenranken aufweist. Dadurch wird eine Abgrenzung zwischen Wandung und Boden gebildet. Die Bodenfläche ist durch einen Sechspass gegliedert, deren Flächen mit fliegenden Enten und vegetabilen Ornamenten gefüllt sind, die die Rosetten und Lotusblüten aus der Wandung aufgreifen. Die zentrale Inschrift ist wegen der Abnutzung schwer lesbar. Im Inneren des Beckens befindet sich zentral ein Wirbelmotiv. Das Becken hat einen flach gewölbten Boden und eine zum Rand einziehende Wandung.
Bei der Dekortechnik des Tauschierens werden dünne Metalldrähte, z.B. aus Silber, Kupfer oder auch Gold, in vorgegebenen Mustern in das zu verzierende Objekt eingehämmert. Hier sind die Einlagen aber ausgefallen.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.