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Ident. Nr.: I. 8853

ObjID: obj:1912817

Details (Expert)

Beteiligte
Eugen Wirth (1925 - 2012),
Sammler*in
Datierung
17./18. Jahrhundert
Datierung engl.: 17th - 18th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Material / Technik
Stahl, Gold, gegossen, geschnitten, tauschiert
Abmessungen
Höhe: 21 cm
Breite: 26,5 cm

Objektbeschreibung

Gegossene und geschnittene Doppelaxt aus Stahl mit goldtauschiertem Dekor. Die halbmondförmig geschweiften Axtblätter sind am Auge miteinander verbunden. Alle Flächen der Axtblätter sind mit identischen Metallschnitten verziert. In ähnlich wie die Schneiden geschwungenen Feldern befinden sich vier Medaillons vor dichtem Ranken- und Blütengrund: in den beiden mittleren sind jeweils Rücken an Rücken sitzende Raubkatzen mit zurückgelegten Köpfen zu sehen, während darüber und darunter eine männliche und eine weibliche Büste erscheinen. Die Ornamentfelder, deren Konturen mit Gold eingelegt sind, enden in Anhängern mit einem Vogel. Das Auge ist auf beiden Seiten mit sich überkreuzenden Vogelpaaren verziert. Der Griff fehlt.

Letzte Aktualisierung: 20.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.