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Ident. Nr.: 1904,77

ObjID: obj:1937404

Details (Expert)

Datierung
19. Jahrhundert
Datierung engl.: 19th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Türkei,
Land
Abmessungen
Höhe: 109 cm
Breite: 149 cm

Objektbeschreibung

Fragment eines Knüpfteppichs, dessen Muster auf die großgemusterten Holbein-Teppiche des 16. Jahrhunderts zurückgeht. Ausgehend von einem kleinen Stern im Zentrum eines rechteckigen rotgrundigen Feldes schließen sich mehrere konzentrische Oktogone an, die mit Blüten und Ranken besetzt sind. Das Feld ist umgeben von einer gelbgrundigen Bordüre mit alternierenden bunten Rosetten und Vierblattornamenten. Die Hauptbordüre zeigt größere bunte Vierblattornamente mit gezackten Blättern auf weißem Grund.
Der Teppich, der in das Gebiet von Bergama lokalisiert wird, ist vermutlich zu einem Drittel erhalten, das heißt, ursprünglich schlossen sich zwei weitere Rechteckfelder an.

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.