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Ident. Nr.: 1935,199

ObjID: obj:1937472

Details (Expert)

Datierung
Mitte 18. Jahrhundert
Datierung engl.: Mid-18th century
Geografische Bezüge
Türkei,
Land
Provenienz
Wilhelm Elvers, Wiesbaden (Teppichhaus Elvers & Pieper),
429271
Übereignung: Dresdner Bank, Filiale Wiesbaden,
15.8.1935
Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935
Abmessungen
Höhe: 142 cm
Breite: 122 cm

Objektbeschreibung

Geknüpfter Gebets-Teppich. Das im Verhältnis zur Bordüre sehr kleine Mittelfeld zeigt ein abgetrepptes rotes Nischenfeld, in dem eine Moscheeampel hängt. Bei dieser handelt es sich um eine moderne Nachknüpfung. Die Zwickel über der Nische sind mit einer Ranke mit Nelken und Palmettblättern gefüllt. Die breite Bordüre ist umlaufend mit Rosetten und Palmetten auf beigefarbenem Grund besetzt. Die achtpassigen Rosetten und die Palmetten sitzen jeweils zwischen zwei Lanzettblättern. Schmale Nebenbordüren zeigen Diagonalstreifen und mit Rauten gefüllte Rechtecke. Der Teppich wird der Region um die westanatolische Stadt Milas zugeordnet, die als Herkunftsort zahlreicher Siebenbürger-Teppiche gilt.

Letzte Aktualisierung: 04.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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