Details (Expert)
- Datierung
- Mitte 18. JahrhundertDatierung engl.: Mid-18th century
- Geografische Bezüge
- Provenienz
- Wilhelm Elvers, Wiesbaden (Teppichhaus Elvers & Pieper),
429271Übereignung: Dresdner Bank, Filiale Wiesbaden,
15.8.1935Kauf: Reichsfinanzministerium und Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung,
15.8.1935 - Material / Technik
- Kette: Wolle; Schuss: Wolle; Knoten: Wolle, symmetrisch, V 26, H 28 pro 10 cm
- Abmessungen
- Höhe: 142 cmBreite: 122 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/1937472
Objektbeschreibung
Geknüpfter Gebets-Teppich. Das im Verhältnis zur Bordüre sehr kleine Mittelfeld zeigt ein abgetrepptes rotes Nischenfeld, in dem eine Moscheeampel hängt. Bei dieser handelt es sich um eine moderne Nachknüpfung. Die Zwickel über der Nische sind mit einer Ranke mit Nelken und Palmettblättern gefüllt. Die breite Bordüre ist umlaufend mit Rosetten und Palmetten auf beigefarbenem Grund besetzt. Die achtpassigen Rosetten und die Palmetten sitzen jeweils zwischen zwei Lanzettblättern. Schmale Nebenbordüren zeigen Diagonalstreifen und mit Rauten gefüllte Rechtecke. Der Teppich wird der Region um die westanatolische Stadt Milas zugeordnet, die als Herkunftsort zahlreicher Siebenbürger-Teppiche gilt.
Letzte Aktualisierung: 04.03.2026
Kontakt
Einrichtung:
Museum für Islamische Kunst
E-Mail:
isl@smb.spk-berlin.de