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Doppelkürbisvase mit Pflanzen- und Lochfelsdekor

Ident. Nr.: 1887,721

ObjID: obj:1946763

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Adam Friedrich von Löwenfinck (1714 - 1754)
Ausführung: Fuldaer Fayencemanufaktur (1741 - 1758)
Datierung
Ausführung: um 1741/45
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Höhe: 35 cm
Durchmesser: 20,5 cm

Objektbeschreibung

Den Typus der Doppel- oder Flaschenkürbisvasen übernahmen die europäischen Fayencekünstler aus Ostasien. Entwickelt wurde diese Gefäßform aus der Kalebasse, einer Kürbisfrucht, die getrocknet als Flasche diente. In Ostasien wurde den Früchten magisches Potential zur Vernichtung von Übel zugeschrieben. Der Dekor ist ostasiatisch inspiriert. Die stilisierten, asymmetrisch angeordneten Blütenmotive (Chrysanthemen, Päonien, Passionsblumen) und der Lochfelsen verweisen nach China, während der Farbdreiklang aus Schwarz, Gold und Eisenrot japanische Imari-Porzellane aufgreift. Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befindet sich eine im Dekor eng verwandte Flötenvase (Inv. Nr. 1928,17). Entstanden sind beide Vasen in der fürstbischöflichen Fuldaer Fayencemanufaktur, der Schöpfer war Adam Friedrich von Löwenfinck. Er war einer der begabtesten Porzellan- und Fayencemaler des 18. Jahrhunderts. Ausgebildet an der Meißener Porzellanmanufaktur, floh er 1736 nach Bayreuth, 1741 ging er weiter nach Fulda, 1746 nach Höchst und 1749 nach Straßburg/Haguenau. // ClKa

Letzte Aktualisierung: 18.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale auf drei Schildhaltern mit Hirsch im Gehege aus dem Lüneburger Ratssilber

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