Becher mit mecklenburgischem Wappen
Ident. Nr.: O-1982,93
ObjID: obj:894953
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
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Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Ausführung: 1715
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glas in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten
- Abmessungen
- Höhe: 17,6 cmDurchmesser: 10,4 cm (Fuß)Durchmesser: 14,1 cm (Mündung)Wandungsstärke: 0,6 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/894953
Objektbeschreibung
Becher aus dickwandigem, farblosem Glas, graustichig, Bodenkugel, der
Standrand trägt Vertiefungen im Schälschliff, darüber am Ansatz der
Wandung ein Fries aus großen, geblänkten Kugelungen. Die Schauseite der
Wandung ist mit einem bekrönten Medaillon in Mattschnitt geschmückt,
umlaufend mit der Inschrift: HERTZOG ZU MECKLENBURG V. G. G. ADOLPH
FRIDERICH; darin das siebenfeldrige Wappen Mecklenburgs, beidseitig
gehalten von einem stehenden Stier und einem stehenden Greifen, darunter
die Jahreszahl "1715". Die Gegenseite trägt einen großen mattierten
Kreis mit zahlreichen großen, polierten Kugelungen, die in der
Durchsicht interessante optische Reflexe erlauben, den beiden dazwischen
liegenden Seiten sind einfache Ranken eingeschnitten. Der verwärmte
Mündungsrand ist mit liegenden Oliven dekoriert.
Der geblänkte Kugelschliff ist charakteristisch für die Potsdamer
Glashütte. Der stilistische Vergleich macht eine Verortung nach Böhmen
ebenso wahrscheinlich, doch spricht die Abbildung des mecklenburgischen
Wappens eher für eine norddeutsche Herkunft dieses Vivatglases auf Adolf
Friedrich III. Mecklenburg [-Strelitz] (1686–1752). Weder die
Provenienz noch das anlassstiftende Ereignis im Jahr 1715 lassen sich
vorbehaltslos ausmachen. [Verena Wasmuth]
MAKR
Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
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kgm@smb.spk-berlin.de