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Ident. Nr.: I. 4/67.39

ObjID: obj:1959024

Details (Expert)

Datierung
1270 - 1276
Datierung engl.: 1270 - 1276
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Iran,
Land
Fundort: Tacht-e Soleiman,
Ort
Abmessungen
Höhe: 35,5 cm
Breite: 14,5 cm
Tiefe: 3,8 cm

Objektbeschreibung

Fragment einer Fliese aus Quarzfritte. Die Fliese zeigt den Vorderteil eines laufenden Drachens. Mit offenen Maul wendet der Drache seinen Kopf nach hinten. Er ist von mehreren Spiralen und chinesischen Wolken umgeben. Oberhalb der Darstellung ist eine Bordüre mit Blütendarstellungen zu erkennen, unter anderem Granatapfelblüten. Die untere Bordüre ist mit einer Blütenranke verziert. Das Fragment wurde während der Ausgrabungen in Tacht-e Soleiman im Iran gefunden und stammt aus dem Sommerpalast des Abaqa Chan, einem Il-Chanidischen Herrscher. Die dargestellten Motive zeugen vom Geschmack der Herrscher, der durch China beeinflusst wurde.

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.