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Ident. Nr.: I. 4424

ObjID: obj:1961614

Details (Expert)

Datierung
250 - 500
Datierung engl.: 3rd - 5th century
Dynastie: Sasaniden
Dynastie - engl.: Sasanids
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Irak,
Land
Herkunft (Allgemein): Ktesiphon,
Ort
Abmessungen
Höhe: 17,5 cm
Breite: 20,5 cm
Tiefe: 3 cm

Objektbeschreibung

Fragment einer rechteckigen, modelgeformten Stuckreliefplatte mit Darstellung eines rückwärtsgewandten, Bogen spannenden Reiters. Das Gesicht des Reiters und der Pferdekopf sind halbfrontal wiedergegeben und steigern mit ihrer diametralen Ausrichtung die Dynamik des stark bewegten Bildes. Der seitliche gefiederte Besatz der mit einer kleinteilig gegliederten Kopfbedeckung geschmückten Kopfdarstellung deutet an, dass es sich um einen Großkönig handelt. Daneben sind ebenfalls das Gewand, die Beinkleider, das Zaumzeug und die Satteldecke als üppig dekoriert angedeutet. Das Pferd befindet sich im Sprung, es wird hinten von einem Bären (?) angegriffen. Unter dem linken Vorderbein weisen Reste auf plastisch angedeutete Geländeunebenheiten und Bewuchs hin. So kann von einer Jagdszenerie in freier Natur ausgegangen werden.
Das Stück wurde im Kunsthandel erworben und stammt wohl aus dem Ktesiphongebiet.

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.