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Ident. Nr.: I. 2868

ObjID: obj:2021707

Details (Expert)

Datierung
1351 - 1450
Datierung engl.: Mid-14th - Mid-15th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Syrien,
Land
Herkunft (Allgemein): Libanon,
Land
Fundort: Baalbek,
Ort
Abmessungen
Länge: 13,2 cm
Breite: 12,8 cm
Wandungsstärke: 1,1 cm

Objektbeschreibung

Rand- und Wandungsfragment eines Topfes mit Henkel mit blauer Bemalung unter transparenter farbloser Glasur. Die Außenwand wird durch doppelte blaue Linien in rechteckige Felder unterteilt, die mit floraler Bemalung gefüllt sind. Der Henkel wird mit einer vertikalen Ranke nachgezeichnet. An der Innenseite des Randes verläuft ein floraler Fries.
Das Fragment stammt aus Ausgrabungen in Baalbek und wurde nach Fundteilung von der Antikensammlung an das Museum für Islamische Kunst überwiesen.

Letzte Aktualisierung: 24.08.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.