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Insel Ukko mit Fischerbooten

Ident. Nr.: VIII Eu 7661 ,32

ObjID: obj:2037913

Details (Expert)

Beteiligte
Curt Biging (1887 - 1950),
Fotograf*in
Datierung
1928 - 1930
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 6 x 8,5 cm

Objektbeschreibung

Abgebildet sind ein Fischerboot mit zwei Männern, die ein leeres Boot hinter sich herziehen. Im Hintergrund ist Ukonsaari (auch: Ukko oder Äijih) im Inari-See zu sehen.

Auf Ukonssari (saari = Insel) befindet sich der Ukonkivi (kivi = Stein), eine für die Inari-Samen heilige Stätte an der sie ihre Toten begruben und dem Gottvater Ukko (auch: Gott des Donners, des Himmels und des Wetters) Opfergaben brachten. Archäologen haben in den vielen Höhlen der Insel Überreste von Rentierknochen, Schmuck und Geld gefunden. Einen der bedeutendsten archäologischen Funde machte dort 1873 der Brite Sir Arthur Evans, mit seiner Entdeckung von Silberschmuckfragmenten.

Der Sage nach ist die Insel durch einen unterirdischen Gang mit der Insel Akka, der Insel der Urmutter verbunden (Weißmann 2010).

Letzte Aktualisierung: 06.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."