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Ident. Nr.: I. 5386

ObjID: obj:2049197

Details (Expert)

Datierung
14. Jahrhundert
Datierung engl.: 14th century
Geografische Bezüge
Herkunft (Allgemein): Spanien,
Land
Herkunft (Allgemein): Granada,
Ort

Objektbeschreibung

Säule mit Basis und Kapitell aus Marmor mit geschnittenem und gemeißeltem Dekor. Das Kapitell setzt sich aus einem schmalen Schaft, der den der Säule fortführt, und einem Block zusammen. Der Schaft weist ein kannelurenartiges Flachrelief auf. Der Block ist mit sich verschlingenden und überlagernden Blättern verziert. In der Mitte der vier Seiten sind muschelkalottenartige Ornamente eingesetzt. Die Basis hat eine einfache Glockenform. Der Schaft weist zum Kapitell und zur Basis hin Profilierungen auf.
Ähnliche Kapitelle sind im Palacio de Daralhorra (Palast der Edelfrau) in Granada erhalten. Dieser wurde im 14./15. Jahrhundert errichtet. Zu diesem Zeitpunkt herrschten in Granada die Nasriden (1232-1492), das letzte verbliebene islamische Herrscherhaus in Spanien. Berühmt ist besonders ihr Palast, die Alhambra. Die Architektur dieser Zeit ist durch einen großen Dekorreichtum gekennzeichnet, der lokale spanische Traditionen mit denen anderer islamischer Gebiete kombiniert. Unter anderem wurde auch die klassische Säulenordnung und –form aufgelöst, wie an dieser Säule und ihrem Gegenstück I. 5385 zu sehen ist.

Letzte Aktualisierung: 04.11.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum für Islamische Kunst

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(Iranische Anthologie für Timuriden-Prinz Baisunqur, Sohn von Schahrukh): Dschamschid lehrt Schneider und Schmiede

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Text im Hauptfeld: Firdausi, Schahname, Geschichte von König Dschamschid, der das Handwerk des Schneiders und das des Eisenschmieds lehrt; Text am Rand: aus Maulana Kamal al-din, Divan, Gedichte.Kustode überschnitten.Bild nahezu quadratisch über ganze Hauptfläche und über den Rand nach rechts oben und unten beidseitig des Trenndreiecks ausgeweitet.Miniatur: im Hauptfeld füllt sie schmale Goldleisten-Rahmen ganz aus, am Rand überdeckt sie Rahmen meist. Ein kräftig blauer Himmel, in den sich ein alter Baum gewunden erhebt, kontrastiert mit der hellen, eintönig mit Reihen grüner Grasbüschel besetzten Landschaft und balanciert die überwiegend dunkel gehaltene Gruppe von fünf Männern. Der König sitzt mit angezogenem Knie mit Polster und Kissen hoch auf dreiseitig umschlossenem Thron, dessen Stützen mit Vorhang verdeckt sind und hinter dem sich zwei Höflinge mit Mütze bzw. Turban bereithalten. Er gebietet zwei Handwerkern Einzelheiten ihrer Berufe – Zuschneiden, Hämmern auf dem Amboss mit Lederschürze, daneben die Lehmofen-Esse mit Blasebalg. Himmelsblau abweichend, vermutlich nachträglich übermalt, Gesicht des Königs beschädigt, die übrigen wohl weitgehend ergänzt.Randillumination: in größerem Dreieck symmetrisches Blumen-Arrangement in Gold mit Päonien und Rosette, in kleineren Dreiecken je ein Blatt- und Blumenbouquet gegenständig zur gegenüberliegenden Seite.