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Dudelsackbläser

Ident. Nr.: HF 292

ObjID: obj:2318284

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Johann Joachim Kaendler (1706 - 1775),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Datierung
um 1742
Abmessungen
Höhe: 19,5 cm ohne Sockel und Füße
Höhe: 23,2 cm unversehrt

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Sackpfeifer. In Schrittstellung, den Dudelsack mit zwei nebeneinander liegenden Schalmeien spielend. Weißer Hut mit purpurnem Band, rote Weste und ärmellose, gelb gegürtete Jacke, beide golden eingefasst, eng anliegende, lange weiße Hosen und schwarze Schuhe. Weißer Sockel mit Belag grüner Blätter und bunter Blumen. Hutkrempe und die Blume am Hut fehlen, Finger repariert.
Meissen, um 1742. ohne Marke Modell von Kändler Juli-August 1741 Formen-Nr. 297
Bericht Kändlers, mitgeteilt Festschrift 1911, Anm. 170: Juli-August 1741 „einen alten Mann nach der Zeichnung, wie er auf dem Dudelsack spielt“ Ma.-Akten: Ein alter Mann in sehr abenteuerlichen Habit samt einem kuriosen Dudelsack, darauf er spielt.
Vorlage: Stich „Peint et Gravè a l`ean forte par J. Dumont le Rom. et terminè an burin par J. Danllè en 1739“ (der Fuß steht hier auf einem Brett mit 2 Puppen (Hanswurst und Mädchen), die durch e. Schnur am r. Bein des Musikanten bewegt werden. Abb. bei Boehm, Puppenspiel S. 61"

Die Figur wurde während des II. Weltkrieges zerstört und konnte nur fragmentiert geborgen werden.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa

Teil vom Großen Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses

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