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Ident. Nr.: N (17 J) 53/2017

ObjID: obj:2326888

Details (Expert)

Beteiligte
Helga Graupner (1931-2009),
Hersteller*in
Datierung
um 1960
Abmessungen
Höhe x Breite: 128,5 x 132 cm

Objektbeschreibung

Der Wandbehang wurde nicht fertiggestellt. Einige der Applikationen sind nicht festgenäht und daher mit Stecknadeln befestigt. Über die Applikationen ist ein schwarzer Tüllstoff gelegt.
Auf dem Wandbehang sind sechs Friedenstauben in grau-gelb abgebildet und einige rote Sterne. Der Hintergrund ist in verschiedenen Rottönen gehalten. Auf der rechten Seite des Behangs ist das Datum 27.Oktober 1917 appliziert. Auf der linken Seite kyrillische Buchstaben. Das ganze Bild ist auf einen grauen schweren Stoff appliziert, der als Unterlage dient. Da der Wandbehang vermutlich eine Auftragsarbeit war, ist es möglich, dass er zum Jubiläum der Oktoberrevolution 1917 angefertigt wurde.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."