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Ident. Nr.: N (9 Y) 100/2017,1-2

ObjID: obj:2348796

Details (Expert)

Datierung
1831/1952
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite (aufgeschlagen): 15,5 x 19,5 cm

Objektbeschreibung

1) Kleines, schmales Notizbuch, außen Ledermontur und Vor- und Rückseite mit gestickten Bildern auf Stramin in der Manier von Berlin-Wool-Work ( Vorderseite: aufgeschlagenes Notizbuch, umrahmt von Rosenranken; Rückseite: Kaiserkronenblüte, umrahmt von blauer Winde)
Innentitel durch rosafarbenes Glanzpapier ausgeschlagen, 20 Seiten innen, z.T. beschrieben. Auf der vorletzten Seite Skizze (evtl.) eines Denkmalentwurfes. Auf dem Innentitel Aufschrift: "Dies Angebinde von meiner Schwester Caecilie zu meinem 23´ten Geburtstage, dem 18´ten Dec´ber 1831, wo ich Gästebrife bei dem Herrn Wilhelm Neider conditionierte, bekundet 22`ten Dec`br 31 per Gelegenheit mit dem SG. Wagner."
Das Notivbuch weist kleine lederne, geprägte Schlaufen zur Stifthalterung auf (Stift fehlt).

2) In einer Lasche des Innentitels fand sich ein LOOS Nr. 467 mit der Aufschrift: "Der Inhaber dieses mit EINEM Thaler bezahlten Looses erhält den etwa darauffallenden Gewinn nur gegen Rückgabe desselben. Die Ziehung findet spätestens 14 Tage nach Beendigung der diesjährigen Kunstausstellung in öffentlicher Versammlung statt. Die Gewinn-Nummernwerden durch die öffentlichen Blätter bekannt gemacht. Berlin, den 1´ten September 1852
Verein zur Ausspielung von Kunstwerken der diesjährigen Ausstellung
Vorsitzender Begas 7 Schrift- und Kassenführer L. Sachse."
Regionale Zuordnung über innenliegendes "Loos" von 1852.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."