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Ident. Nr.: D (7 S 95) 749/1973

ObjID: obj:2399184

Details (Expert)

Datierung
um 1900
Material / Technik
Weidenschienen, geflochten
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 14 x 17 cm

Objektbeschreibung

Ein rundes Körbchen mit einer Fußleiste hat einen eng geflochtenen Boden. Die Wandung ist weitmaschig geflochten, am Oberrand zwei stärkere Querleisten, ganz oben zartes Zackengeflecht. Dazu gehört ein runder Deckel in ähnlicher Machart, nur ist die Wandung ganz flach. Am Außenrand ein kleiner, senkrecht nach oben stehender Henkel.
Der Deckel sitzt lose auf, ev. fehlen Scharniere.

Dieser Korb wurde meisterhaft aus fein gehobelten und geglätteten Weidenschienen gearbeitet. Er ist ein charakteristisches Beispiel für Feinflechtarbeit. Dabei kamen verschiedene Flechttechniken zum Einsatz, beispielsweise sind Boden und innerer Deckel plattschienig gearbeitet, das Lochmuster entsteht aus gekreuztem Geflecht und der Rand ist gezogen. Zur Stabilität wurden feine Versteifungsringe aus Weide eingearbeitet.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."