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Pantalone und Colombine

Ident. Nr.: HF 195

ObjID: obj:2399977

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Johann Joachim Kaendler (1706 - 1775),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Datierung
Mitte 18. Jahrhundert
Abmessungen
Höhe: 16 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: "Pantalone und Colombine. Motiv wie 189-93. Colombine trägt ein purpurviolettes Häubchen, weiße Halskrause, gold gerändertes purpurviolettes Mieder mit Rüschenbesatz am schrägen Schluß, gelb gefütterter Violetter Mantel, bunt geblümter weißer Rock und gelbe Schuhe, fleischfarbene Maske mit Schönheitsplättchen in der r. Hand. Pantalone trägt schwarze Kappe, schwarzen Mantel, rotes Wams, rote Hosen und Strümpfe, gelbe Schuhe, schwarzen Gürtel und Dolch. l. Fuß der Colombine gekittet.
Meißen, nach Mitte d. 18. Jahrh. Schwertermarke 2. Umarbeitung der 1736/37 von Kändler geschaffenen, 1741 umgearbeiteten Gruppe
diese vielleicht in den 60er Jahren entstandene Fassung, die namentlich im Kostüm der Colombine von der älteren abweicht, erinnert an Arbeiten von Christoph Punct (1762-65), der für die Umarbeitung in Frage kommt."

Die Figurengruppe wurde während des II. Weltkrieges zerstört uind konnte nur fragmentiert geborgen werden.
MAKR

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa