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Gärtnerin als Frühling

Ident. Nr.: S 1535

ObjID: obj:2435154

Details (Expert)

Beteiligte
Entwurf: Friedrich Elias Meyer (geb. 1723/24, gest. 02.10.1785),
Bildhauer*in
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) (gegründet 1763),
Hersteller*in
Datierung
um 1765
Geografische Bezüge
Material / Technik
Porzellan, staffiert
Abmessungen
Höhe: 22,1 cm

Objektbeschreibung

Inventareintrag: „Porzellanfigur (Gärtnerin als Frühling) stehend, vor sich auf einem Sockel einen Korb, den Kopf nach links gewandt, in beiden Händen Blumen. Blaßrotes Kopftuch mit roten Streifen, der an einem Band rückwärts herunter hängende Hut gelb, hellviolett gefüttert, weißes Hemd, gelbes Mieder, weiße Schürze mit violetten Band und Blumen, grüner Rock mit grauvioletten Blumen und violettem Saum, weiße Strümpfe mit violetten Zwickeln, violette Pantoffel. Der Sockel gold- und violett staffiert, mit wenig grün. Der Korb außen mit goldenem und gelbem Flechtwerk bemalt, an den Kreuzungen Vergißmeinicht, innen mit bunten Blumen. Modell 258. Lenz Abb. 73. Die Blumen in der linken Hand abgebrochen, ebenso ein Stück des Hutbandes. Berlin um 1765 Blaumarke: gezeichnetes Zepter Stempelmarke: gezeichnet K X über dem X Balken Modell von Friedrich Elias Meyer“
Modell: 258 „Eine Figur, eine Gärtnerin mit einem Korbe vor sich haltend, zu Zucker, siehe 148, 787, 788.“
Das Stück ist seit dem II. Weltkrieg verschollen.
(Heim 2016, siehe auch Kat. Nr. 13, Krüger Verlustverz. Nr. 134)
MAKR

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale auf drei Schildhaltern mit Hirsch im Gehege aus dem Lüneburger Ratssilber

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Fußgestell, Zinnenring (an der Schale) und Figuren gegossen. Fußgestell außen, Schilde, Schalenrand, Fond, Kranz, Sockelmitte mit Zaun und Hirsch vergoldet, der Hügel mit Resten grünen, transluziden Emails. Tragefiguren durch einen Zinnenring verbunden, der an eine Manschette gelötet ist. Auf dieser sitzt die Schale, gehalten von einem Zungenkranz. - Eine Frucht im aufgelegten Blattkranz der Schale und Geweih des Hirsches verloren.Das Gerät lehnt sich im Aufbau an die Evangelisten- und die Kirchenväterschale (Inv. Nr. 1874, 394 und 1874, 393) an. Die tragenden Schildhalter sind nach einem Modell gegossen. Im Fond der tiefen Schale getriebenes Geäst mit Blättern und Früchten (Feigen?). Im Zentrum ein Hügel mit liegendem Hirsch, umgeben von einem Flechtzaun mit überdachtem Tor und Vorhängeschloß. Aufgelegt ein Kranz aus Blättern und Früchten und vier Wappen.Eines der Wappen dürfte das des Besitzers sein, des Ratsherren Johannes junior von dem Lohe, der 1468 Sülfmeister und 1480 Kämmerer wurde (gest. 1482). Das zweite Wappen von dem Lohe verweist im Verein mit dem der Godenstede auf die Eltern, Johannes von dem Lohe (gest. 1471) und dessen erste Frau Gesche von Godenstede, das vierte Wappen ist das der Großmutter mütterlicherseits Tibbecke von Töbing, die seit 1466 Witwe war. Wie die Kämmereirechnungen verzeichnen, kam die Schale 1482 aus dem Nachlaß des Johannes von dem Lohe auf das Rathaus: "Hr. Johan vam lo 129m 9s hyrto noch syne beste suluere schale de quam vpp dat Radthus vnd wogh." Kurz wird sie im Inventar von 1555/56 erwähnt: "Ein grote sulueren schale her Johan van Loess."

Les Iris ("Toutes les âmes sont prêtes...")

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