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Schüssel mit teetrinkenden Chinesen und Hafenlandschaft (ursprünglich Untersatz einer verschollenen Deckelterrine mit Henne als Griff)

Ident. Nr.: HF 53 c

ObjID: obj:2453814

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Königliche Porzellanmanufaktur Meißen (seit 1710),
Hersteller*in
Ausführung: Christian Friedrich Herold (1700 - 1779),
Porzellanmaler
Datierung
um 1735
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 6,7 x 32,5 cm

Objektbeschreibung

Von dem ursprünglich dreiteiligen Ensemble aus Deckelterrine mit hennenförmigem Griff auf einem Untersatz ist nur noch letzterer erhalten. Die Deckelterrine gehört zu den Kriegsverlusten von 1945. Der Untersatz ist im Spiegel mit einer reichen Malerei aus Chinesenszenen (beim Tee, mit Rauchgerät und mit einem Vogel spielend) und im Zentrum einer vierpassigen Reserve versehen. Darin in Purpur gemalt eine europäische Hafenlandschaft. Auch die Fahne ist mit Chinesenszenen im Wechsel mit vergitterten Lambrequins und weiteren Ornamenten bemalt. Die mittlere Chinesenszene kommt etwas abgewandelt auf einem der Meißener Vorlagenblätter (sog. Schulz-Codex) vor. Stilistisch ist die Malerei Christian Friedrich Herold zuzuschreiben. // Marke: Schwertermarke, eingeritzt "3" und ein spiegelverkehrtes "N" oder "Z". // Literatur: Stefan Bursche, Meissen. Steinzeug und Porzellan des 18. Jahrhunderts. Kunstgewerbemuseum Berlin, Berlin 1980, S. 136f., Kat. Nr. 101 // ClKa

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa

Teil vom Großen Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses

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