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Figurengruppe "Winter"

Ident. Nr.: 1910,25

ObjID: obj:2582701

Details (Expert)

Beteiligte
Ausführung: Kelsterbacher Fayence- und Porzellanmanufaktur (1758),
Hersteller*in
zugeschrieben: Jakob Carlstadt (1763 - 1771),
Bossierer
zugeschrieben: Johann Cornelius Carlstadt (1759 - 1816),
Bossierer
Datierung
um 1763
Material / Technik
Porzellan, weiß glasiert
Abmessungen
Höhe: 16 cm
Länge: 11 cm

Objektbeschreibung

Die Porzellangruppe ist glasiert, aber nicht bemalt. Auf flachem glatten Sockel steht eine Gruppe aus zwei Figuren. Ein bärtiger Mann birgt seine beiden Hände und Vorderarme in einem großen Pelzmuff und ist mit einem längen Pelzmantel gekleidet. Sein Kopf ist mit einer Pelzmütze bedeckt. Ein vor ihm auf dem Boden sitzender nackter Putto mit langem lockigen Haar ist damit beschäftigt, ihm einen Schlittschuh an seinen linken Fuß zu schnallen. Am Boden liegt sein Köcher und eine verlöschende Fackel. Neben der Gruppe ist ein brennendes Feuer dargestellt.
Im Bestand des Kunstgewerbemuseum befindet sich noch die Gruppe "Herbst" (Inv. Nr. 1910,24). "Frühling" und "Sommer" fehlen.
Das Modell wird Jakob oder Johann Cornelius Carstadt zugeschrieben, die beide für die 1758 gegründete, seit 1761 im Besitz des Landgrafen von Hessen-Darmstadt befindliche Fayence- und Porzellanmanufaktur als Bossierer tätig waren.

Keine Marke.

Lit.: Christ, Alexa-Beatrice: "Vogelmann & reliquis". Kelsterbacher Figuren aus internationalen Sammlungen. Ergänzungsband zum Bestandskatalog der Großherzoglich-Hessischen Porzellansammlung Darmstadt, Darmstadt 2011, Kat. Nr. 44

ClKa

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa

Teil vom Großen Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses

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