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Ident. Nr.: N (8 F) 59/2021

ObjID: obj:2776411

Details (Expert)

Datierung
Gebrauch: 2012/21
Geografische Bezüge
Berlin,
Stadt
Material / Technik
Glas, Plastikverschluss, Styropor, Stoff
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 18 x 9 cm

Objektbeschreibung

Achteckige, durchsichtige Glasflasche mit der Prägung „Emil - die Trinkflasche" sowie 0,3 l. Schwarzer Schraubverschluss aus Plastik. Die Flasche steckt in einer passgenauen, dunkelgrauen Styroporhülle. Diese wiederum ist bezogen mit einer Stoffhülle, die sich oben durch eine schwarze Kordel zuziehen lässt. Auf der Stoffhülle ein Druck mit Wasser, zwei Delfinen und blauem Himmel. Dazu noch ein Trinkverschluss zum Aufschrauben aus weißem und rotem Plastik mit durchsichtiger Kappe, letztere leicht beschädigt (Riß).

Emil - die Trinkflasche wurde 1991 in Bayern von Agnes Ziegleder-Weiss als wiederverwertbare Trinkflasche für Schulkinder entwickelt. Ausgangsidee war es, eine sichere, wiederverwertbare Trinkflasche für ihre eigenen Schulkinder zu entwickeln, um dem wachsenden Müll durch Dosen, Tetra Paks und Plastikflaschen zu begegnen. Die Styroporhülle isoliert das Getränk etwas und kühlt, bzw. hält es warm. Gleichzeitig macht es die Flasche unempfindlich bei Stößen: So geht die Flasche nicht kaputt, wenn sie auf dem Schulhof zu Boden fällt.
Die Flasche wird in Deutschland produziert und entwickelte sich zum Verkaufsschlager. 2021 gibt es sie in verschiedenen Größen sowie mit unterschiedlichsten Stoffbezügen.
Diese Flasche hier wurde zwischen 2012 und 2021 in Berlin benutzt. Sie wurde von Maja, geboren 2008, erst im Kindergarten, dann in der Grundschule genutzt, um Wasser zu trinken. Auch auf Ausflüge oder auf Reisen hatte sie die Flasche dabei. Ihre Eltern hatten die Flasche gekauft, sie durfte sich den Bezug aussuchen. Ihre Wahl fiel auf diesen Stoffbezug, da blau ihre Lieblingsfarbe ist und sie Delphine mochte. Da sie noch zwei weitere Emil-Flaschen in anderen Größen hat, gab sie diese Flasche in die Sammlung des Museums.

Letzte Aktualisierung: 07.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!

Querformat. Oben in der Mitte auf Wolkenkissen Maria Hilf. Dunkler Himmel, im Hintergrund Bäume. Im Vordergrund ein Fluss, links geschwungener Holzsteg, aus dem ein Stück fehlt. Im Fluss schwimmend Fuder mit zwei Pferden bespannt, Frau, Mann auf Holzstück und Kind, sich an einem Brückenpfahl haltend. Rechts am Ufer festgemacht, wohl Schiffsmühle. Unter der Darstellung Schriftband: Anno 1818. Seynd wir durch die Vorbitt der Gnaden Mutter in der Steinfelsen von der Augenscheinlichen Todesgefahr, die zu Mamminger Isar Prüken erfolgten stürzung, getrohet hat, gerettet worten. Zur danksagung hat dise Dafel Simann Gigisreiter 1/4 bauer in buebach, und desen Eweib Maria Anna geopfert!Durch die untere Häfte dieses Votivbildes schimmert ein Älteres durch. Man erkennt vor einem großen Hause einen bespannten Wagen mit zwei Männern. Am rechten Rand: 1786 EXVOTO (?)Die Votivtafel wurde im August 1968 in Gemäldegalerie gerönt und infrarot aufgenommen. Wagen von links mit 2 Pferden und Reiter stößt gegen den mit 4 Pferden bespannten Heuwagen. (?) Reiter des Sattelpferdes blickt zurück zu einem Mann, der vor die Hinterräder gefallen ist. Auf Hausgiebel kleine stehende Muttergottes. Druch die Aufnahme die Lesung der Inschrift bestätigt.