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Verzeichnis der Diapositive von 2691-5128

Ident. Nr.: IV_AEM-B_DIG_NC_02691-05128_LZ_1888-1935

ObjID: obj:2985397

Details (Expert)

Beteiligte
Zuschreibung unsicher: Königliche Museen zu Berlin. Ägyptische Abteilung (1886–1918),
Verfasser*in
Zuschreibung unsicher: Staatliche Museen zu Berlin. Ägyptische Abteilung (1918–1967),
Verfasser*in
Zuschreibung unsicher: Georg Möller (5.11.1876 - 2.10.1921),
Schreiber*in
Datierung
Entstehungsjahr: 1880?
Entstehungszeit: 1880-1950?
Zugangszeitraum: 1888-1935
Weitere Titel
Sammlungstitel: Verzeichnis der Diapositive von 2691-5128
Ägyptisches Museum und Papyrussammlung: Inventar DG. 02691-DG. 05128
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Höhe x Breite: 35 x 30 cm (1)

Objektbeschreibung

Kollationsvermerk: handschriftlich ohne Seitenzahlen, doppelseitiger Scan einschl. Einband mit 189 Seiten

https://doi.org/10.11588/diglit.68925

Letzte Aktualisierung: 17.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).