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[= Inventar des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin - Schloß Köpenick 1984-1986]

Ident. Nr.: EB_KGM-B_SOB_LZ_1984-1986

ObjID: obj:3091471

Provenienz und Bestand. Online-Publikation der Erwerbungsbücher und Zugangsverzeichnisse der Staatlichen Museen zu Berlin. Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Details (Expert)

Beteiligte
zugeschrieben: Kunstgewerbemuseum Berlin (1879 -),
Folgeherausgeber*in
zugeschrieben: Kunstgewerbemuseum Berlin (1879 -),
Verwalter*in
Zuschreibung unsicher: Kunstgewerbemuseum Berlin (1879 -),
Verfasser*in
Datierung
Entstehungsjahr: 1984
Entstehungszeit: 1984-1986
Zugangszeitraum: 1984-1986
Weitere Titel
Sammlungstitel: [= Inventar des Kunstgewerbemuseums der Staatlichen Museen zu Berlin - Schloß Köpenick 1984-1986]
Kunstgewerbemuseum: Inventarbuch 1984-1986 (Berlin, Ost)
Geografische Bezüge
Material / Technik
Abmessungen
Höhe x Breite: 25 x 15 cm (1)

Objektbeschreibung

Kollationsvermerk: handschriftlich ohne Seitenzahlen, doppelseitiger Scan mit 192 Seiten

Letzte Aktualisierung: 17.03.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Ganjifah-Spiel

Ganjifah-Spiel

"Das Mogul Ganjifa ist das in Indien am weitesten verbreitete Spiel. Aus europäischer Sicht besonders ungewöhnlich ist die runde Form der Karten. Es besteht in der Regel aus acht unterschiedlichen Farben. Jede Farbe hat zwei Figurenkarten, König (Mir), dieser sitzt meist auf einem Thron und Minister (Wesir), reitend auf einem Pferd, Kamel oder Ochsen, sowie 10 Zahlenkarten. Die Werte der Zahlenkarten sind durch die Anzahl der Farbzeichen, welche aus stark stilisierten Gegenständen bestehen, gegeben. Farbzeichen sind zum Beispiel Taj (Krone), Chang (Leier), Surkh (Goldmünze oder Sonne) oder Safed (Silbermünze oder Mond).(...) Gerade in der Region Rajasthan, im Norden Indiens, sind besondere Varianten des Mogul Ganjifa nachweisbar, die sich durch besondere, oft auch regionale Details, von anderen Exemplaren unterscheiden."Quelle: Landesmuseum Würtenberg, https://bawue.museum-digital.de/object/695, (abgerufen am 6.5.2022)Das Spiel im Bestand des Kunstgewerbemuseums Berlin wird in einem Lackkästchen mit Schiebedeckel aufbewahrt, welches mit einem reichen Rankendekor verziert ist. Von den 96 Karten fehlen eine Zahlen- und eine Figurenkarte. Das Spiel wurde 1884 zusammen mit vielen weiteren Objekten von Emil Riebeck aus Halle erworben. Dieser war Ethnologe, Mineraloge, Naturforscher und Sammler. Im 19. Jahrhundert hatte er eine umfangreiche Sammlung von kunstgewerblichen Gegenständen aus Afrika, Arabien, Ostasien und Indien angelegt, von der Teile in verschiedenen deutschen Museen verwahrt werden.MAKR