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Ident. Nr.: N (74 P) 113/2025,28

ObjID: obj:4024835

Details (Expert)

Datierung
1901–1919
Systematik/Art
Geografische Bezüge
Aufnahmeort: Türkei
Material / Technik
Glasdiapositiv; s/w
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 8,5 x 8,5 x 0,2 cm

Objektbeschreibung

Das Schwarz-Weiß-Glasdia mit der handschriftlichen Beschriftung „Galata“ zeigt eine historische Stadtansicht. 
Im Vordergrund befindet sich eine breite Wasserfläche. Mehrere kleine, niedrig im Wasser liegende Holzboote liegen im Wasser. Rechts im Vordergrund ist ein größeres Boot zu sehen, das mit Säcken beladen ist. Ein schräg aufragender Mast ragt über das Boot hinaus. Links und mittig befinden sich weitere Boote, die Segel sind jeweils nicht gehisst. 
Im Hintergrund am gegenüberliegenden Ufer sind weitere Boote dicht aneinanderliegend zu sehen. Dahinter erhebt sich eine dicht bebaute Stadtlandschaft mit mehrgeschossigen Gebäuden. In der linken Bildhälfte überragt ein Turm die Häuser. 

Zu sehen ist der Instanbuler Stadtteil Galata mit dem markanten Galata-Turm. Auch zu erkennen ist das Gebäude der Generaldirektion der Osmanischen Bank rechts vom Turm mit den drei Rundbögen, welches nach Entwürfen des französischen Architekten Alexandre Vallaury 1890 erbaut wurde. 

Das Glasdia ist Teil eines Konvoluts, welches sich im Besitz des Großvaters des Schenkers befunden hat. Sie stammen aus der Zeit, die der Großvater (1874-1955) des Schenkers in Konstantinopel verbracht hat. Der Großvater des Schenkers war von 1901 bis zur Ausweisung am 31.1.1919 zu Ende des 1. Weltkriegs als Vertreter für Singer Nähmaschinen in Istanbul tätig und lebte dort mit seiner Familie. Anschließend war er in Berlin und Magdeburg für Singer tätig.
Es könnte sein, dass er die Glasdias für Vorträge über seine Zeit in Konstantinopel verwendete.


Letzte Aktualisierung: 03.09.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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