Logo

Der Fels der Kirche.

Ident. Nr.: D (33 S 137) 866/1973

ObjID: obj:501866

Details (Expert)

Beteiligte
E. G. May und Söhne,
Hersteller*in
Ch. Bach,
Stecher*in
Datierung
1846/77
Material / Technik
Lithographie, koloriert
Abmessungen
Höhe x Breite: 31,6 x 41,4 cm

Objektbeschreibung

Querformat. In der Mitte ein Altar mit blauem Tuch, darauf Kreuz, Kelch, Buch ("Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn"). Beiderseits des Altars je zwei Personen. Links: Melanchton und Luther; rechts: Gustav Adolf und Bernhard von Weimar.
Melanchton mit Rolle: "Höret des Herrn Worth"; Luther mit Buch ("Eine feste Burg ist unser Gott"), die Linke erhoben. Neben Gustav Adolf ein Schild "Ich hab für diesen Fels bis in den Tod gestritten". Neben Berhard von Weimar auch ein Schild "Ich folge GUSTAV dir in Tugend und in Sitten".
Im Hintergrund Fels, darauf eine Kirche, darüber das Auge Gottes. Beiderseits des Berges je drei Sprüche. Das ganze Bild mit hellblau kolorierten Strahlen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."