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Des Herrn Auge möge offen stehn über diesem Hause Tag und Nacht.

Ident. Nr.: D (50 I 144) 408/1984

ObjID: obj:502182

Details (Expert)

Datierung
um 1900
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 50 x 40 cm

Objektbeschreibung

Hochformat. In der Bildmitte in Goldfadenstickerei eine angedeutete Hausfront mit zwei Fenstern und einer Tür, erkennbar gemacht durch Farbdruck und montierte Perlenrahmung. In den beiden Fenstern rechts und links je ein Engel. In der Tür Jesus als guter Hirte. Alle drei Figuren in montierten und bemalten Zelluloidprägungen. Unterhalb der Tür ein Edelweiß, Presspflanzen und geprägte Seidenblümchen montiert. Über und unter dem Haus in Chenille- und Wollstickerei mit Goldfadenverzierung der Spruch: "Des Herrn Auge / möge offen stehn / über diesem Hause / Tag und Nacht." Brauner Holzrahmen, schwarz und golden bemalt, mit verkröpften Ecken.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."