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Ident. Nr.: II B 2233

ObjID: obj:504930

Details (Expert)

Beteiligte
Gustav Adolf Küppers-Sonnenberg (1894-1978),
Sammler*in
Datierung
Datierung: vor 1937
Material / Technik
Holz; Glyzinie, geflochten
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 41 x 52 cm

Objektbeschreibung

Geflochtene Bienenkorb, der aus ungeschälter Weide (Staken) und ungeschälter Waldrebe bzw. Clematis gefertigt wurde. Geflochten wurden Fitzen aus zwei Strängen. Der Korb läuft nach oben hin spitz zu. Der Boden ist nicht ausgeflochten.

Geflochtene Bienenkörbe, sog. Rutenstülper (auch „trmka", wurden in bäuerlicher Bienenhaltung häufig zur Honiggewinnung verwendet. Zum Flechten werden nicht nur Weidenruten, sondern auch Weinranken, Clematis oder Haselnusszweige verwendet. Zur Isolation werden die Körbe mit einer Mischung aus Kuhdung, Lehm und anderen Zusätzen bestrichen.
Ähnliche Körbe kamen auch als Frostschutz bei Jungpflanzen (Rhabarber) zum Einsatz oder um Hühner ruhig zu stellen.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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