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Ident. Nr.: D (14 J 11) 486/1962,a

ObjID: obj:536400

Details (Expert)

Datierung
um 1890
Geografische Bezüge
Material / Technik
japanische Lackarbeit
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 8,5 x 8,5 cm

Objektbeschreibung

Runde Dose mit Deckel, am Fuß etwas eingezogen, die Standfläche wieder vorragend. Der Deckel ist zur Deckfläche etwas abgeschrägt. In der Mitte des Deckels ein Loch für den Faden, durch einen aufgesetzten, halbrunden und durchlochten Knopf aus Elfenbein hervorgehoben. Grundfarbe ist schwarz, die Wand des Bechers und die Oberseite des Deckels in gold mit einem Vogel und Binsenmotiven bemalt.

Der Behälter stammt von einem Verwandten der Spenderin. Dieser war Maschinist auf der Kosmos-Linie (Hamburger Reederei zur Westküste Südamerikas bzw. Kanadas) und hat den Knäuelhalter wohl von einer seiner Reisen um 1890 mitgebracht.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."