SE 1833
Ident. Nr.: D (18 C 32) 524/1967
ObjID: obj:540071
Kontakt
Einrichtung:
Museum Europäischer Kulturen
E-Mail:
mek@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug CC BY-SA 4.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen / Christian Krug CC BY-SA 4.0
Details (Expert)
- Datierung
- 1833
- Material / Technik
- Leinengewebe, Gewebestopfen, Strickstopfen, Gazestopfen, Rißschließungen
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 37,5 x 37 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/540071
Objektbeschreibung
Fast quadratisches Leinentuch, 5 gestopfte Risse, 3 Strickstopfen, 3 Gazestopfen, 9 farbige und 1 weißer Webstopfen, am Unterrand "SE 1833".
Das Museum Europäischer Kulturen besitzt rund 125 Stopfmustertücher. Dieses Tuch kaufte das Westberliner Museum für Deutsche Volkskunde 1967 an. Es stammt laut Angaben der Vorbesitzerin aus einer bürgerlichen Frankfurter Familie, von der sich zwei weitere Stickmustertücher und ein Stopfmustertuch in der Sammlung befinden.
Das Tuch ist für die Forscherin und Stopfexpertin Anja Leshoff besonders variantenreich: mit diversen Gewebebindungen und Maschenvarianten, mit gestopften und eingestopften Stücken. Es hat zudem das Leinentuch perfekt imitierende, nahezu unsichtbare Riss- und Webstopfen. Deshalb wurde es ausgewählt für eine Pop-Up-Ausstellung mit Stopfmustertüchern des MEK, die 2023 anlässlich des Workshops „Darning – The Art of Plugging Holes“ in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stattfand.
Das Museum Europäischer Kulturen besitzt rund 125 Stopfmustertücher. Dieses Tuch kaufte das Westberliner Museum für Deutsche Volkskunde 1967 an. Es stammt laut Angaben der Vorbesitzerin aus einer bürgerlichen Frankfurter Familie, von der sich zwei weitere Stickmustertücher und ein Stopfmustertuch in der Sammlung befinden.
Das Tuch ist für die Forscherin und Stopfexpertin Anja Leshoff besonders variantenreich: mit diversen Gewebebindungen und Maschenvarianten, mit gestopften und eingestopften Stücken. Es hat zudem das Leinentuch perfekt imitierende, nahezu unsichtbare Riss- und Webstopfen. Deshalb wurde es ausgewählt für eine Pop-Up-Ausstellung mit Stopfmustertüchern des MEK, die 2023 anlässlich des Workshops „Darning – The Art of Plugging Holes“ in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin stattfand.
Letzte Aktualisierung: 29.06.2026
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Museum Europäischer Kulturen
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mek@smb.spk-berlin.de