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Ident. Nr.: D (26 B 22) 298/1959

ObjID: obj:541075

Details (Expert)

Datierung
1920
Material / Technik
Stroh, geflochten, genäht, Bandrosetten
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: ca. 6 x 50 cm

Objektbeschreibung

Schmale Strohringe sind mit Garn zusammengenäht. Der sehr breite und flache Rand erhebt sich allmählich zu einem kleinen Kopf mit flachem Deckel. An dem Fuße des Kopfes sind weiß-rosafarbene Bandrosetten.

Dieser Hut war Teil einer in den 1920er Jahren zusammengetragenen Trachtensammlung der Kunsthändlerin Roth, München, die im August 1959 über Lilo v. Kramer an das Museum kam. Nach Auskunft des Inventarbuches ging das einstige Inventarverzeichnis der Sammlung Roth kriegsbedingt verloren. Die Stücke wurden von ihr "meist aus erster Hand zusammengestellt." Die Herkunftsbestimmung der Stücke erfolgte laut Inventarbuch im Einvernehmen mit Dr. Döderlin (Bayr. Nationalmuseum Nürnberg) und Dr. Kriss-Rettenbeck.

Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."