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Ident. Nr.: I (34 Q) 358/1985

ObjID: obj:576355

Details (Expert)

Material / Technik
Stroh, Holz, Kunsthaar, Draht, Stoff
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 47 x 88 x 34 cm
Länge x Breite: 84 x 34 cm (Grundplatte)

Objektbeschreibung

Drei Pferde, vier Puppen auf einer rechteckigen Grundplatte aus Stroh, diese ist auf eine Sperrholzplatte aufgeklebt. Drei ausschreitende Pferde mit prächtigen Mähnen und buschigen Schwänzen ziehen einen Schlitten. Darin vier Puppen, drei männliche mit hohen Mützen aus Ähren, einer hält Zügel und Peitsche, einer spielt Ziehharmonika, einer sitzt hinten mit weiblicher Puppe die eine Zopffrisur aus hellem Kunsthaar hat. Diese beiden Figuren tragen je eine Blume. Die anderen beiden Puppen sind mit Schärpen aus bestickten Stoffbändern geschmückt. Die Gesichter der Puppen sind farbigen Faden angedeutet (roter Mund, blaue Augen und schwarze Brauen), alle anderen Nähte sind mit gelbem Faden ausgeführt.

Letzte Aktualisierung: 12.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."