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Ident. Nr.: A (26 B 39) 8/1928

ObjID: obj:579932

Details (Expert)

Datierung
vor 1928
Abmessungen
Höhe x Durchmesser: 5 x 36 cm

Objektbeschreibung

Beigefarbener Hut mit breiter Krempe und flachem Kopfteil. Das Kopfteil ist verziert mit einem schwarzen Samtband, bestickt mit roten Blumen und einem Goldfaden in Wellenlinien, und zwei geflochtenen Strohbändern mit Schleife. Die Unterseite ist einschließlich der Krempe mit rosa-rotem Baumwollstoff gefüttert, zwei grüne Bindebänder.
Für diesen Hut wurden schmale Strohborten aus Weizenstroh maschinell miteinander vernäht. Innen ist der Hut ist mit rot/weißem, in Falten gelegten Stoff gefüttert und mit zwei Bindebändern zur Befestigung unter dem Kinn versehen. Als Schmuck dient eine Garnierung aus schwarzem Samtband, welches mit Pailletten, Blumenmustern und Goldfäden bestickt ist. Das Samtband wird oben und unten von einer runden Strohborte eingefasst, die abschließend seitlich eine Art Blumenschleife bildet.
Ein jüngerer, ganz ähnlich dekorierter Hut ist in der Slg. des MEK unter 26 B 48 zu finden.



Letzte Aktualisierung: 29.06.2026

Kontakt

Einrichtung:

Museum Europäischer Kulturen

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Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754.

Querformat. Rechts oben rotgesäumtes Lichtloch, auf Wolkenkissen stehend Mutter Gottes, auf der Rechten das Kind, auf der Linken Traube. Von ihr je ein Strahl zu den beiden Verunglückten. Im Hintergrund Baumgruppen, beiderseits eine Kapelle. Im Mittelpunkt ein gezäunter Weg. Auf diesem hält eine Karosse mit zwei Schimmeln und Kutscher, die beiden Fahrgäste als Zuschauer am Zaun. Im Vordergrund Grasfuder mit zwei durchgehenden Pferden. Vom Wagen stürzt ein Mädchen, neben den Pferden liegt eine Frau. Rechts vom Wagen der aufstakende Bauer. Unter der Darstellung breites Schriftband, weiß, beiderseits rot endend: "Anna Valtermayrin von Sollach wurde von zweyen Lauffenten Pferdten hinwech geworffen, Und Maria ihre Tochter von einen hoch-geladnen fueder herunder gestosßen. Weillen sie nun in so augensheinliher Leebens, gefahr imerdar zu Mariam nach Hehenkirchen Umb hilff gerueffen, seint sie bayde durch die mechtige vorbitt Mariä recht wunderbahrlich beym Leeben Und gesundheit erhalten worden. gott und Mariä sey eviger Danckgesagt, anno 1754."