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Terrakotte in Gestalt eines stehenden Hundes (Spitz) mit Halsband

Ident. Nr.: ÄM 17903

ObjID: obj:592434

Details (Expert)

Beteiligte
Paul Wrede (1878–1934),
Mäzen*atin
Datierung
Griechisch–Römische Zeit
Datierung engl.: Graeco-Roman Period
Weitere Titel
Sammlungstitel: Terrakotte in Gestalt eines stehenden Hundes (Spitz) mit Halsband
Übersetzung: Terracotta in the form of a (Pomeranian) dog with a collar
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 9,3 x 10,6 x 5,3 cm

Objektbeschreibung

Terrakotten für den häuslich-religiösen Gebrauch bilden aufgrund ihrer fast industriellen Massenproduktion aus Modeln eine der umfangreichsten Objektgattungen des griechisch-römischen Ägypten und waren in allen Bevölkerungsschichten verbreitet. Sie geben Gottheiten, Menschen und Tiere wieder. Hunde wurden im alten Ägypten hauptsächlich für die Jagd verwendet, galten aber, wie auch heute, als das beliebteste Haustier.
(J. Jancziak)

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).