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Modell einer Weintraube

Ident. Nr.: ÄM 23003

ObjID: obj:598074

Details (Expert)

Beteiligte
Carl Schmidt (1868 - 1938),
Käufer*in
Datierung
Neues Reich
Datierung engl.: New Kingdom
Weitere Titel
Sammlungstitel: Modell einer Weintraube
Übersetzung: Model of a bunch of grapes
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 6,8 x 5,4 x 4,7 cm

Objektbeschreibung

Die einzelnen Beeren der Traube sind rundplastisch ausgearbeitet. Trauben zählten im Alten Ägypten zu den beliebtesten Früchten. Als Dekorationselemente findet man sie häufig in der Architektur oder auch bei Möbelstücken und Schmuck. Belegt sind sie hauptsächlich in Malerei und Relief in den Privatgräbern, jedoch treten sie auch rundplastisch auf. Womöglich könnte diese Weintraube ein dekorativer Bestandteil eines Architekturelements oder eines Möbels gewesen sein.
(J. Jancziak)

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).