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Kette bestehend aus 24 tropfenförmigen Perlen und einer kleinen Kugelperle

Ident. Nr.: ÄM 20979

ObjID: obj:598281

Details (Expert)

Beteiligte
Francis Llewellyn Griffith (27.5.1862 - 14.3.1934),
Grabungsleiter*in
Datierung
Meroitisch bis Post-Meroitisch
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 30 cm (Schnur) / ca. 16 cm (Perlen)

Objektbeschreibung

Die aus 25 Gliedern bestehende, modern aufgefädelte Kette setzt sich aus 24 tropfenförmigen Perlen und einer kleinen runden Perle zusammen. Es wechselt sich stets eine weiße Perle aus Milchquarz mit einer schwarzen aus Basalt oder einer roten aus Karneol ab.
Die Elemente dieser Kette wurden im Schutt mit zahlreichen weiteren außerhalb eines geplünderten Grabes gefunden. Diese Farbkombination war eine beliebte Zusammensetzung im nubischen Raum, ob es sich um eine Halskette oder doch um ein Armband handelt kann aufgrund der sekundären Fundlage nicht geklärt werden. Moderne Auffädelungen werden anhand von Vergleichsfunden oder auch nach antiken Vorlagen, wie Reliefs, vorgenommen und müssen demnach stets mit Vorsicht behandelt werden.
(N. Overesch)

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).