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Kette bestehend aus Scheibenperlen und verschiedenen Amuletten

Ident. Nr.: ÄM 8396

ObjID: obj:601340

Details (Expert)

Datierung
18.–19. Dynastie
Datierung engl.: New Kingdom, 18th–19th Dynasty
Weitere Titel
Sammlungstitel: Kette bestehend aus Scheibenperlen und verschiedenen Amuletten
Übersetzung: Necklace made of pearls and amulets
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge: 37 cm

Objektbeschreibung

Diese modern gefädelte Kette zeigt ein ganzes Sammelsurium an Amuletten kombiniert mit Scheiben- sowie einer Schichtaugenperle. Tjt-Schleife, Djed-Pfeiler, Sa-Knoten, Papyrussäule (?), Granatäpfel, Winkel sowie weitere florale und amorphe Formen spiegeln die Amulettvielfalt der Ägypter wieder. Gerade aufgrund der Fülle an Granatäpfeln, die erst in der 18. Dynastie von Thutmosis III. aus Asien (?) eingeführt wurden, ergibt sich ein terminus post quem. Derlei Ketten wurden sowohl in Gräbern als auch in Siedlungen gefunden. Sie sollten ihre Träger durch die verschiedenen Amulette vor Unheil bewahren.
(J. Jancziak)

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).