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Arabisches Papier mit einem Kommentar zur 14. Sure des Korans

Ident. Nr.: P 7912

ObjID: obj:607100

Details (Expert)

Beteiligte
Rudolf Mosse (8.5.1843 - 8.9.1920),
Mäzen*atin
Weitere Titel
Sammlungstitel: Arabisches Papier mit einem Kommentar zur 14. Sure des Korans
Übersetzung: Arabic paper with a commentary on the 14th Sura of the Quran
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 18,5 x 28 x 0,03 cm

Objektbeschreibung

Nach Einzug der Araber in Ägypten im Jahre 641 nach Christus setzte sich allmählich der Gebrauch der arabischen Sprache und Schrift im Lande durch. Die arabische Schreibschrift wurde insbesondere für den Koran verwendet, der ein kalligraphisches Meisterwerk darstellt. Dies ist ein Doppelblatt aus einem Papierkodex, das einen Kommentar zur Sure 14 des Korans enthält.
V. Lepper

Letzte Aktualisierung: 04.09.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

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"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).