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Kette bestehend aus vier tonnenförmigen Perlen, zwölf flachen Perlen und vier unregelmäßigen Kettengliedern

Ident. Nr.: ÄM 19254

ObjID: obj:607108

Details (Expert)

Beteiligte
Georg Möller (5.11.1876 - 2.10.1921),
Grabungsleiter*in
Datierung
Prädynastisch
Datierung engl.: Predynastic Period
Weitere Titel
Sammlungstitel: Kette bestehend aus vier tonnenförmigen Perlen, zwölf flachen Perlen und vier unregelmäßigen Kettengliedern
Übersetzung: Necklace made of diamond- and barrel-shaped pearls
Geografische Bezüge
Abmessungen
Länge x Breite x Höhe: 34 x 2 x 1,3 cm

Objektbeschreibung

Die modern gefädelte Kette aus dem Friedhof von Abusir el-Meleq zeigt eine Fülle an Edelsteinen. Das Wertvolle dieser Steine stellt nicht nur ihre farbige Vielfalt, sondern vor allem der mit ihrer Beschaffung verbundene Aufwand dar. Denn oft mussten sie von weit her importiert werden und galten daher als Luxusgut, das den Status und Wohlstand seines Besitzers zur Schau stellte.
(J. Jancziak)

Letzte Aktualisierung: 13.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).