Logo

Ausschnitt aus der Dichtung "Die Perser" des Timotheos von Milet

Ident. Nr.: P 9875

ObjID: obj:607303

Details (Expert)

Datierung
4.–3. Jh. v. Chr.
Weitere Titel
Sammlungstitel: Ausschnitt aus der Dichtung "Die Perser" des Timotheos von Milet
Übersetzung: Timotheos, Persians
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite: 17,9 x 115,6 cm (ohne Kleinstfragmente)

Objektbeschreibung

Timotheos von Milet, Die Perser. Beschreibung der Schlacht von Salamis und der Niederlage der Perser; tragikomische Rede eines Phrygiers; Rede des persischen Königs Xerxes (Klage des Königs); griechischer Paian; ab Kol. V Z. 14 (von der vogelförmigen Koronis gekennzeichnet) Sphragis: der Dichter spricht von sich selbst und von seinem Gedicht, er nennt seinen Namen und beansprucht für sich die Erfindung der Kithara mit 11 Saiten; zum Schluss Gebet an Apollon.

Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum

Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/02776/

Letzte Aktualisierung: 20.05.2026

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

Weitere Objekte aus den Sammlungen

Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).