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Aus dem Handbuch der Musik

Ident. Nr.: P 6870

ObjID: obj:607304

Details (Expert)

Datierung
2. Jh. n. Chr.
Genauer: 31. August 156 n.Chr.
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 35,2 x 24,8 x 0,02 cm

Objektbeschreibung

R:
Militärische Liste aus dem Lager der 1. Reiter-Kohorte Augusta praetoria Lusitanorum, die sich unter das Kommando des Präfekten Marcus Iulius Silvanus im Winterquartier befindet, mit Angabe der Truppenstärke (Anzahl der centuriones, decuriones, equites, dromedarii und pedites).

Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/01742/

V:
Sammlung von Instrumental- und Vokalstücken mit Notenschrift. Z. 1–12: Paian; Z. 13–15: Instrumentalstück; Z. 16–19 und 23: tragische Verse; Z. 20–22: Instrumentalstück (nach Gammacurta). Das Stück wurde einer Tragödie oder einem Dithyrambus zugeschrieben, vielleicht von Timotheos von Milet (Del Grande und Bélis).

Diese Seite ist sichtbar in der Ausstellung im Neuen Museum

Nach BerlPap: http://berlpap.smb.museum/01743/

Letzte Aktualisierung: 09.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).