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Senet-Spielbrett des Sennefer

Ident. Nr.: ÄM 10756

ObjID: obj:779568

Details (Expert)

Datierung
18. Dynastie
Datierung engl.: 18th Dynasty
Weitere Titel
Sammlungstitel: Senet-Spielbrett des Sennefer
Übersetzung: Game of Senet
Geografische Bezüge
Material / Technik
Holz (Material)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 8 x 40,8 x 11,8 cm (ÄM 10756/01)

Objektbeschreibung

Das Brettspiel Senet war das beliebteste Spiel der Oberschicht während der gesamten ägyptischen Geschichte (ca. 3000 v. Chr. bis 300 n. Chr.). Es wurde zu zweit mit je sieben Spielfiguren sowie Wurfstäbchen oder Würfeln gespielt. Einzelne Felder sind mit Hieroglyphen beschriftet, die dem Spieler Glück oder Unglück brachten. Neben zahlreichen Darstellungen in Gräbern – die berühmteste im Grab der Königin Nefertari – sind auch komplette Originalspiele oder einzelne Spielfiguren, Stäbchen und Würfel erhalten.
O. Zorn

Letzte Aktualisierung: 25.08.2025

Kontakt

Einrichtung:

Ägyptisches Museum und Papyrussammlung

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Statuette des Priesters Hori

Statuette des Priesters Hori

"Die Figur wiederholt einen Typ der Standfigur des Mittleren Reiches, der den Dargestellten in einem „Mantel“ kleidete, der als Tuch unterhalb der Brust um den Körper gelegt wurde. Dieser Mantel ist aber in der Spätzeit tatsächlich noch getragen worden, so auch von den Priestern bei Prozessionen. Sehr selten ist die Armhaltung, das linke Bein ist sehr weit vorgesetzt, so daß von der Darstellung eines wirklichen Ausschreitens gesprochen werden müßte. Der Mann ist als Priester kahlgeschoren, das Gesicht mit den unregelmäßig angesetzten Augen ein typisches Beispiel für die Art des idealisierenden Kunstschaffens dieser Zeit. Auch die Körperformen sind schematisch, Ober- und Unterarm ungeschickt aneinandergefügt. Die leichte Neigung des Kopfes mit der hohen Stirn, die etwas über der Nasenwurzel zusammengezogenen Augenbrauen und der leise lächelnde Mund hinterlassen zusammen mit der Armhaltung und dem ruhigen geschlossenen Körper insgesamt den Eindruck eines über den Alltäglichkeiten des Lebens stehenden, in seine Gedanken versunkenen, ganz der Welt des Göttlichen hingegebenen Menschen. Die senkrechte Zeile auf dem Gewande enthält die Angaben zur Person. Die Datierung der Figur ergibt sich durch den Namen des Vaters („Amasis bleibt im Palast“), wonach er zur Zeit des Königs Amasis (um 570-526 v. Chr.) geboren sein müßte."Aus: Priese, Karl-Heinz, in: Priese, K.-H. (Hrsg.), Ägyptisches Museum Berlin, Museumsinsel Berlin, Mainz 1991, S. 174 (Kat. 104).