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Deckelpokal mit Monogramm FR und Posthorn

Ident. Nr.: W-1971,84 a,b

ObjID: obj:884734

Details (Expert)

Beteiligte
Zuschreibung unsicher: Glashütte Marienwalde (1607),
Glashütte
Zuschreibung unsicher: Zechliner Glashütte (1737–1890),
Glashütte
Datierung
Ausführung: 1746
Geografische Bezüge
Abmessungen
Höhe: 31 cm
Höhe: 21,1 cm (Pokal)
Durchmesser: 10,2 cm (Fuß)
Durchmesser: 9 cm (Mündung)
Höhe x Durchmesser: 10,9 x 9,5 cm (Deckel)
Wandungsstärke: 0,2 cm

Objektbeschreibung

Pokal mit zugehörigem Deckel aus farblosem Glas, Abriss am Boden, breiter Tellerfuß, angesetzt ein Schaft aus Baluster und Nodus zwischen Ringscheiben mit je einer eingestochenen Luftblase. Die hohe, becherförmige Kuppa zeigt auf der Schauseite das geschnittene Ligaturmonogramm "FR" (Fridericus Rex) unter der Bügelkrone und zwischen gekreuzten Palmzweigen. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein Posthorn über der Jahreszahl 1746 abgebildet, zwischen gekreuzten Lorbeerzweigen. Den verwärmten Mündungsrand ziert ein mattiertes, breites Band mit polierten Perlen, unten mit kleinen Halbkreisen. Der Deckel ist auf der Schulter mit einem Kranz aus einer Lorbeerranke verziert, der Knauf aus Nodus und Baluster jeweils mit eingestochener Luftblase und zwischengesetzter Ringscheibe komponiert. Dieser Deckelpokal von 1746 könnte anlässlich des Dienstjubiläums eines Postmeisters entstanden sein, Gläser zu ähnlichen Ereignissen – wenn auch aus dem 19. Jahrhundert – sind überliefert (vgl. Potsdam Museum, Inv.-Nr. 80-347-GL, publiziert im Themenportal "Brandenburgisches Glas"). Damals war das Reichspost-Lehen noch im Besitz der Familie von Thurn und Taxis. Als Hersteller kommen die Glashütten in Zechlin, Tornow und Marienwalde infrage, in denen 1746 farblose Hohlgläser mit Schnitt veredelt wurden. [Verena Wasmuth]
MAKR

Letzte Aktualisierung: 29.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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