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Ringsonnenuhr

Ident. Nr.: K 4681

ObjID: obj:887061

Details (Expert)

Datierung
1685
Material / Technik
Messing, graviert
Abmessungen
Durchmesser: 6,5 cm

Objektbeschreibung

"Ein Meridianring umfängt den Äquatorialring, in den zweimal I-XII Stunden eingraviert sind. dieser Stundenring wird von einem ornamentierten Block in der Ebene des Außenringes festgehalten. Beim Gebrauch des Instruments schwenkt man ihn heraus und stellt ihn rechtwinklig zum Meridianring ein. In dessen Polachse steht der breite Polstab mit den Monatszeichen: auf der einen Seite die Anfangsbuchstaben, auf der anderen Seite die Zeichen des auf eine Meridianebene projizierten Tierkreises (Analemma). Die Monatsstrecken sind jeweils gedrittelt. In einem Schlitz des Stabes gleitet, der Sonnendeklination folgend, ein Schieber mit einem Loch für den Sonnenstrahl. Die richtige Neigung der Polachse ergibt sich, indem man eine feine Aufhängeschnur an der Stelle der Ortsbreite in der Gradeinteilung des Meridianrings befestigt. - Auf der Rückseite dieses Ringes die Bezeichnung: "Georg. F. Knittel in Prag 1685 Fecit".
Zum Gebrauch der Sonnenuhr siehe den folgenden Text zum Exemplar Nr. K 4680.
Von Georg F. Knittel ist weiterhin nur noch ein Höhenmeßinstrument mit der Jahreszahl 1690 im Deutschen Museum zu München bekannt. Eine 1701 datierte Ringsonnenuhr des Prager Meisters Johann Wilhelm Knittel befindet sich im Museo Astronomico in Rom."
aus T. Hausmann, Alte Uhren, KGM Berlin 1979, Kat. Nr. 16
MAKR

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Teil vom Großen Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses

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