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Wappen des Mitelhans Thumisen

Ident. Nr.: K 9059

ObjID: obj:887337

Details (Expert)

Datierung
um 1540
1501/1600
Material / Technik
Glas, weiß; Schwarzlot, Eisengel, Blau
Abmessungen
Durchmesser: 5 cm

Objektbeschreibung

Inschrift: Im weißen Rand umlaufend in schlichten Majuskeln • M • ITELHANS • THVMISEN •
Das Wappen vor hellgelbem Grund zeigt ein weißes Hufeisen über gelber Lilie im blauen Feld. Mittelhans Thumisen (gest. 1566), der wie seine Vorfahren in Zürich das Schmiedehandwerk ausübte, war Mitglied des Rates, 1532 Zunftmeister, 1534–1547 Vogt von Neuamt, 1535 Vogt von
Freiamt, 1535 und 1550 Obristzunftmeister, 1538 Vogt von Horgen und Zeugmeister (Verwalter des Arsenals), 1548–1555 Vogt von Kyburg und wurde von Kaiser Ferdinand I. 1559 in den Adel erhoben.
Zusammen mit neun weiteren gleichgroßen Wappen von Mitgliedern des Großen Rats der Stadt Zürich (Inv. Nr. K 9050 - K 9059) könnte die Scheibe ursprünglich in einem Fenster des Ratssaales angebracht gewesen sein.
CVMA 98760

Letzte Aktualisierung: 15.12.2025

Kontakt

Einrichtung:

Kunstgewerbemuseum

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Konfektschale mit Hirsch im Gehege in Distel- und Eichenkranz aus dem Lüneburger Ratssilber

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Ovale Bildplatte mit dem Bildnis des Evangelisten Markus

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Ovale Bildplatte mit Blaumalerei. Dargestellt ist der Evangelist Markus, als bärtiger Mann, im Dreiviertelporträt. Er stützt seinen Kopf in die Linke, in der Rechten hält er ein Buch, sein Testament, in dem er liest. An seiner linken Seite erscheint sein Attribut, ein geflügelter Löwe. Am linken Rand der Platte ist ein Baum dargestellt, im Vordergrund Graswerk. Am Rand acht Ornamentmotive. Über der Figur der Schriftzug "St. MARCUS".Im Bestand des Kunstgewerbemuseums befinden sich insgesamt vier Evangelistenplatten (Inv. Nr. K 1571-1574). Zwei weitere, stilistisch verwandte Bildplatten im Bestand zeigen Porträts von zweien der drei Gründer der Nürnberger Fayencemanufaktur, Johann Conrad Romedi und Christoph Marx (Inv. Nr. K 1569 und K 1570), beide rückseitig in einer Inschrift von Georg Michael Tauber signiert und 1720 datiert - daher die Zuschreibung auch der Evangelistenplatten an Tauber. Während der deutsch-deutschen Teilung befanden sich die beiden Platten mit den Porträts der Firmengründer im Kunstgewerbemuseum Berlin-West und die vier Platten mit den Evangelisten im Kunstgewerbemuseum Berlin-Ost. Heute sind alle sechs Bildplatten in Schloss Köpenick, der Dependance des Berliner Kunstgewerbemuseum, gemeinsam ausgestellt. Evangelistenplatten (rechteckige) gehörten auch zum Repertoire der Dorotheenthaler Fayencemanufaktur. Möglicherweise lagen dieselben Stichvorlagen zugrunde.Lit.: Katalog KGM (Köpenick) 1988, S. 92, Text von Christiane Keisch; Silvia Glaser: Nürnberger Fayencen. Bestandskatalog GNM Nürnberg, 2017, S. 35f. (Abb. der Platten mit den Gründerporträts, Inv. Nr. K 1569, K 1570).ClKa

Teil vom Großen Silberbuffet aus dem Rittersaal des Berliner Schlosses

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