Pokal mit der Allegorie der Fruchtbarkeit
Ident. Nr.: O-1990,95
ObjID: obj:889485
Kontakt
Einrichtung:
Kunstgewerbemuseum
E-Mail:
kgm@smb.spk-berlin.deFotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Fotonachweis: Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Verena Wasmuth Public Domain Mark 1.0
Details (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- Ausführung: 1720-1730
- Geografische Bezüge
- Material / Technik
- Glas in Hilfsmodel geblasen, geformt, geschliffen, geschnitten
- Abmessungen
- Höhe: 17,2 cmDurchmesser: 9,1 cm (Fuß)Durchmesser: 8,7 cm (Mündung)Wandungsstärke: 0,2 cm
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/889485
Objektbeschreibung
Kelch aus farblosem Glas, Bodenkugel, ansteigender Fuß mit versenktem
und mattiertem Spitzblattfries, angesetzt ein massiver Balusterschaft
mit eingestochener Luftblase zwischen Trommelscheiben und eine sich
konisch weitende Kuppa. Den Schaftbaluster und den Kuppaansatz zieren
ebenfalls Spitzblattfriese. Die Wandung ist mit einem umlaufendem
Landschaftssockel dekoriert, den eine flache Architektur vor einer
Kirche und Pflanzen auflockern. Auf der Schauseite in feinem Mattschnitt
dargestellt ist eine Nackte mit Füllhorn voller Früchte sowie einem
Kranz aus Weinreben auf dem Kopf. Der verwärmte Mündungsrand trägt einen
geblänkten Kugelfries.
Das Glas trägt die beiden charakteristischsten Merkmale eines Produktes
der Potsdamer Hofglasmanufaktur der Jahre 1720 bis 1735: Spitzblatt- und
Kugelfries. Beliebt war damals die bildliche Darstellung von etwas
Abstraktem: Allegorische Darstellungen auf Potsdamer Gläsern umfassen
Themen wie Fruchtbarkeit – so hier – Trunksucht, unerfüllte Liebe,
Vergänglichkeit des Glücks und der Zeit. Diese Sujets werden meist in
Menschengestalt personifiziert, die über Attribute, Mimik oder Kleidung
kenntlich gemacht sind. [Verena Wasmuth]
MAKR
Letzte Aktualisierung: 06.07.2026
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Kunstgewerbemuseum
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kgm@smb.spk-berlin.de