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Selbstbildnis, klein

Ident. Nr.: B III 119

ObjID: obj:959187

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Renée Sintenis (1888 - 1965),
Künstler*in
Datierung
1916
Weitere Titel
Sammlungstitel: Selbstbildnis, klein
Übersetzung: Self Portrait, Small
Provenienz
im Besitz der Künstlerin,
1921
Material / Technik
Bronze
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 15,2 x 8 x 6,8 cm (inkl. Sockel)
Erwerbung
1921 Ankauf von der Künstlerin

Objektbeschreibung

Im Laufe ihrer künstlerischen Karriere schuf Sintenis etliche Selbstbildnisse, an denen sich die unterschiedlichen Lebensphasen der Künstlerin eindrücklich ablesen lassen. Die erste dieser Darstellungen entstand bereits 1915. Es ist eine lebensgroße Maske aus Terrakotta (WVZ Berger/Ladwig 2013, 12), welche die Bildhauerin noch im Jahr ihres Entstehens mit einigen ihrer Tierplastiken in der Ausstellung der Berliner Secession präsentierte. Auf Anraten ihres frühen Förderers, des Dichters Rainer Maria Rilke, kaufte Karl von der Heydt das Bildnis zusammen mit einigen ihrer Tierfiguren für seine Sammlung. Nur ein Jahr später folgte ein zweites Porträt, dieses Mal als voll ausgeführte Kopfstudie, die allerdings nur 7,3 Zentimeter misst. Anders als bei der Maske aus Terrakotta sind keine Modellierungsspuren sichtbar. Ganz im Gegenteil: Das Porträt wirkt äußert stilisiert und auf das Wesentliche reduziert, wenngleich die jugendlichen Gesichtszüge der Künstlerin klar erkennbar bleiben. Der Kopf ist nach oben geöffnet. Rückblickend schrieb der Dichter Moritz Heimann über das Werk: „Züge, Formen und Charakter bedingen, durchdringen sich wechselseitig; es ist der Kopf einer jungen Sibylle“ (zit. nach M. Heimann: Renée Sintenis, Berlin 1927, S. 7). | Maike Steinkamp

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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Aufstehendes Pferd

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Das ehemals im Besitz des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Berlin befindliche „Aufstehende Pferd“ aus lebhaft strukturiertem rot-schwarzen Lahnmarmor steht exemplarisch für Graevenitz’ Schaffen, dessen künstlerisch erfolgreichste Phase in die Zeit des Nationalsozialismus fiel. Ab 1937 leitete er die Bildhauerklasse sowie – mit einigen Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen – vom selben Jahr bis 1945 die Kunstakademie in Stuttgart als Direktor. Beim vorliegenden Werk hat von Graevenitz offenbar das Zugleich von noch ruhendem Pferdekörper und sich bereits in Bewegung setzenden Vorderbeinen samt sich aufbäumendem Kopf bildhauerisch gereizt, variierte er das Thema doch mehrfach: so etwa in der monumentalen Travertinskulptur „Aufstehendes Pferd“ von 1934/1935 für den Garten des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart oder in seinem 1934 möglicherweise im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Berliner Olympiageländes entstandenen Entwurf „Pferd in Wellen“ (Verbleib unbekannt). Das heute als Dauerleihgabe in der Stiftung Fritz von Graevenitz in Solitude bei Stuttgart befindliche „Aufstehende Pferd“ aus dem Bestand der Nationalgalerie war von Graevenitz’ bildhauerischer Beitrag auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ 1937 im Münchner Haus der Deutschen Kunst; es wurde 1938 auch unter dem Titel „Leżący koń“ (Liegendes Pferd) auf der Propagandaschau „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ in Warschau und Krakau gezeigt. | Yvette Deseyve

Un-Quadrat rot

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