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Homme vu par une fleur

Ident. Nr.: NG 1/65

ObjID: obj:961135

n/a

Details (Expert)

Beteiligte
Hans Arp (1886 - 1966),
Künstler*in
Datierung
1958
Weitere Titel
Sammlungstitel: Homme vu par une fleur
Mensch von einer Blume betrachtet
Übersetzung: Person, Seen by a Flower
Material / Technik
Bronze
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe: 10 x 11 x 8 cm
Erwerbung
1965 Schenkung Leopold Reidemeister, Berlin (West)

Objektbeschreibung

In seinem Schaffen nutzte Arp ein reduziertes Formenvokabular, welches er in immer neue Gestalt- und Sinnzusammenhänge stellte. Dabei ging es dem Künstler stets – auch im Rückgriff auf scheinbar bekannte Objekte – nie um das abstrahierende Abbild, sondern eine vom Objekt unabhängige, autonome Form. Arp selbst äußerte sich folgendermaßen: „Wir wollen nicht die Natur nachahmen. Wir wollen nicht abbilden, wir wollen bilden. Wir wollen bilden, wie die Pflanze ihre Frucht bildet, und nicht abbilden. Wir wollen unmittelbar und nicht mittelbar bilden.“ (Konkrete Kunst [1944], in: ders., Unsern täglichen Traum, Zürich 1955, S. 79–83, S. 79) Gleich den Wachstumsprozessen der Natur war der Schaffensprozess für Arp nie abgeschlossen, immer bergen seine Arbeiten auch die Möglichkeit zur weiteren Entwicklung oder Variation. Deutlich wird dies in der kleinformatigen Plastik „Mensch, von einer Blume betrachtet“, die allein schon durch ihren Titel zu einem Perspektivwechsel einlädt. Dieser wird durch die Möglichkeit der ständigen Verwandlung unterstützt, ist die Skulptur doch variabel aufstellbar, wodurch sie immer wieder ein anderes Aussehen annimmt. „Homme vu par une fleur“ wurde in einer Auflage von circa 400 Exemplaren gegossen und an die Leihgeber*innen des Kunstpavillons der Weltausstellung in Brüssel 1958 verschenkt. Ein Exemplar ging an Leopold Reidemeister, den damaligen Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, der das Stück 1965 der Nationalgalerie als Geschenk übergab. | Maike Steinkamp

Letzte Aktualisierung: 30.07.2026

Kontakt

Einrichtung:

Neue Nationalgalerie

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Aufstehendes Pferd

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Das ehemals im Besitz des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung in Berlin befindliche „Aufstehende Pferd“ aus lebhaft strukturiertem rot-schwarzen Lahnmarmor steht exemplarisch für Graevenitz’ Schaffen, dessen künstlerisch erfolgreichste Phase in die Zeit des Nationalsozialismus fiel. Ab 1937 leitete er die Bildhauerklasse sowie – mit einigen Unterbrechungen aus gesundheitlichen Gründen – vom selben Jahr bis 1945 die Kunstakademie in Stuttgart als Direktor. Beim vorliegenden Werk hat von Graevenitz offenbar das Zugleich von noch ruhendem Pferdekörper und sich bereits in Bewegung setzenden Vorderbeinen samt sich aufbäumendem Kopf bildhauerisch gereizt, variierte er das Thema doch mehrfach: so etwa in der monumentalen Travertinskulptur „Aufstehendes Pferd“ von 1934/1935 für den Garten des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart oder in seinem 1934 möglicherweise im Zusammenhang mit der Ausgestaltung des Berliner Olympiageländes entstandenen Entwurf „Pferd in Wellen“ (Verbleib unbekannt). Das heute als Dauerleihgabe in der Stiftung Fritz von Graevenitz in Solitude bei Stuttgart befindliche „Aufstehende Pferd“ aus dem Bestand der Nationalgalerie war von Graevenitz’ bildhauerischer Beitrag auf der „Großen Deutschen Kunstausstellung“ 1937 im Münchner Haus der Deutschen Kunst; es wurde 1938 auch unter dem Titel „Leżący koń“ (Liegendes Pferd) auf der Propagandaschau „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“ in Warschau und Krakau gezeigt. | Yvette Deseyve

Un-Quadrat rot

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