Die Gattin des Künstlers
Ident. Nr.: A II 706
ObjID: obj:961243
n/a
Kontakt
Einrichtung:
Neue Nationalgalerie
E-Mail:
nng@smb.spk-berlin.deDetails (Expert)
- Beteiligte
- Datierung
- 1929
- Weitere Titel
- Sammlungstitel: Die Gattin des KünstlersÜbersetzung: The Wife of the Artist
- Material / Technik
- Öl auf Leinwand
- Abmessungen
- Höhe x Breite: 100,5 x 81,5 cm
- Erwerbung
- 1930 Geschenk des Bankdirektors Dr. Jeidels, Berlin
- Permalink
- https://id.smb.museum/object/961243
Objektbeschreibung
Die Initiative zur Schenkung dieses Porträts lag beim Maler oder dessen Gattin, vielleicht auch beim Finanzier, dem im Kulturleben Berlins fest verankerten Bankier Dr. Otto Jeidels. Sie waren den Weg über den Generaldirektor der Staatlichen Museen, Wilhelm Waetzoldt, gegangen. Dieser, die Situation erkennend, ermahnte Nationalgalerie-Direktor Ludwig Justi das Bild von Spiro selbst auszuwählen: „Ich habe die beiden Schenker gebeten, sich damit einverstanden zu erklären, dass die Auswahl des Spiro’schen Gemäldes dem Direktor […] überlassen bleibt“ (SMB-ZA, I/NG 999, Bl. 497). 1917 hatte der über vierzigjährige Spiro die 19-jährige Elisabeth Saenger-Sethe (1898–1990), Tochter eines Berliner Journalisten und späteren Diplomaten, in zweiter Ehe geheiratet. 1937 zerbrach die Verbindung in der Pariser Emigration, doch blieben beide bis zu Spiros Tod in New York 1972 in freundschaftlichem Kontakt. Der Maler, der zu den gefragtesten Porträtisten im Berlin der 1920er-Jahre gehörte, hat hier Elisabeth betont selbstbewusst und entspannt, in kühler Eleganz dargestellt. Justi, der schon eine Landschaft von Spiro in der Sammlung wusste („Landschaft bei Spalato“, A II 439), wird jener gern ein für diese Zeit charakteristisches Bildnis hinzugefügt haben. | Angelika Wesenberg
Letzte Aktualisierung: 30.07.2026
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Neue Nationalgalerie
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